Segelboot Mini 6.50 von Konstantin Kurzeja unter vollen Segeln auf dem Mittelmeer.

Junger Mini-Segler will 2029 hoch hinaus

Mit gerade einmal 14 Jahren verfolgt Konstantin Kurzeja ein außergewöhnliches Ziel: die Teilnahme am Mini Transat 2029. In einem ausführlichen Interview mit dem Segelmagazin YACHT spricht er über seine Begeisterung für das Offshore-Segeln, seine bisherigen Erfahrungen und seine langfristigen sportlichen Ambitionen.

Konstantin Kurzeja: Vom 29er zum Mini 6.50

Die Faszination für das Offshore-Segeln begann für Konstantin während der Vendée Globe 2020/21. Besonders die Teilnahme von Boris Herrmann weckte damals sein Interesse am Hochseesegeln. Was zunächst als Begeisterung vor dem Bildschirm begann, entwickelte sich zunehmend zu einem konkreten sportlichen Ziel.

Seine Segelkarriere startete Konstantin im Optimisten beim Bayerischen Yacht-Club. Später wechselte er gemeinsam mit Julius Loesti in den 29er und sammelte dort wertvolle Regattaerfahrung. 2025 erreichten die beiden unter anderem den dritten Platz beim Euro-Cup in Koper.

Mit dem Einstieg in die Mini-6.50-Klasse folgte der nächste große Schritt. Im Frühjahr 2025 übernahm Konstantin einen Bertrand-Vector 650 und begann anschließend, das Boot bei intensiven Trainingseinheiten kennenzulernen.

Konstantin Kurzeja Mini Transat 2029: Die Vorbereitung

Für die Vorbereitung auf das Mini Transat setzt Konstantin auf möglichst viele Trainings- und Regattameilen. Unterstützung erhält er dabei unter anderem von den erfahrenen Offshore-Seglern Melwin Fink und Lennart Burke sowie seinem sportlichen Umfeld.

Doch Konstantin Kurzeja sieht das Mini Transat nicht als Endpunkt seiner Segelkarriere. Langfristig möchte er den Schritt in die Class40 wagen. Sein größter Traum ist es, eines Tages selbst an der Vendée Globe teilzunehmen.

Neben den sportlichen Herausforderungen spricht Konstantin im YACHT-Interview auch über den Rückhalt seiner Familie und Schule, die Bedeutung der Offshore-Gemeinschaft und die Suche nach weiteren Sponsoren.

Das Gespräch zeigt, wie aus einer frühen Begeisterung ein ambitioniertes Segelprojekt mit langfristiger Perspektive geworden ist.